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Fachwerk & Burgen (Etappen 11 bis 14)

Sie erleben bei diesem Wanderarrangement vier Etappen des Moselsteigs von Bernkastel-Kues bis Zell und Ihnen begegnen Klöster, Burgen und viel Fachwerk.

Bernkastel-Kues besticht durch schöne, kleine Gässchen und beeindruckende Fachwerkgebäude. Im neuen Oldtimermuseum "Zylinderhaus" werden Sie in die guten, alten Zeiten der 50er und 60er Jahre zurückversetzt.

Die ehemaligen Klöster Machern und Marienburg sowie die Burg Mont Royal, die Grevenburg und die Starkenburg liegen auf Ihrem Wanderwerg. Der Blick vom Aussichsturm auf dem Prinzenkopf wird Sie begeistern!

Etappe 11 von Bernkastel-Kues nach Ürzig

Bernkastel-Kues als Ausgangsort dieser Etappentour besticht durch einen mittelalterlichen Marktplatz mit wunderschönen Giebelfachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert. Hier ist besonders das Spitzhäuschen von 1416 zu nennen. Weiterhin sehenswert ist die katholische Kirche St. Michael und St. Sebastian und der Platz am Bärenbrunnen. Hoch über Bernkastel-Kues thronen die Reste der Burg Landshut, einst eine Sommerresidenz der Erzbischöfe aus Trier, 1692 bei einem Brand zerstört.

Der Moselsteig beginnt recht steil, belohnt jedoch mit einem prächtigen Blick auf Bernkastel-Kues mit der Burg Landshut. Der kleine Ort "Graacher Schäferei" bietet sich für einen Abstecher an. Die ansässigen Winzer verarbeiten die Trauben aus den bekannten Weinlagen Himmelreich, Domprobst und Abtsberg, diese liegen größtenteils an Steilhängen.

Sie wandern an der Hangkante entlang, bevor Sie rasant bergab gehend Zeltingen-Rachtig erreichen. Hervorgegangen aus der Zeit der Kelten, blickt der Ort auf viel Geschichte zurück. Mit ca. 1 Millionen Rebstöcken gehört die Weinbaugemeinde zu den größten des Anbaugebiets Mosel-Saar-Ruwer. Überwiegend angebaut wird hier die Riesling-Rebe – die Königin der Reben. Die neuste Sehenswürdigkeit ist der sich momentan noch im Bau befindliche „Hochmoselübergang“.

Auf der anderen Moselseite wartet das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Machern auf Ihren Besuch. In der hauseigenen Brauerei können Sie sich bei einem Wanderschmaus stärken, bevor Sie über ein kurzes Steilstück zum Etappenziel Ürzig kommen. Der kleine Ort verzaubert mit steilen, felsigen, mit Rebstöcken bestückten Hängen sowie vielen Fachwerkgebäuden. Probieren Sie die Weine der Lagen "Ürziger Würzgarten" und "Goldwingert".

Etappe 12 von Ürzig nach Traben-Trarbach

Wenn Sie die Burgberghütte auf dem Borberg erklommen haben, geht es eher gemütlich auf der restlichen Strecke weiter. Die Hütte bietet einen fantastischen Blick auf das Moseltal, die Hunsrückhöhen und ins Wittlicher Tal. Lediglich der Hochmoselübergang stört die Aussicht. 

Nach kurzem Abstieg erreichen Sie die bekannte Weinlage "Erdener Treppchen". Wer die Herausforderung sucht, der kann sich am Erdener Klettersteig beweisen. 

Waldeinwärts durchwandern Sie das Klingenbachtal. Von der Kröver Bergkapelle aus genießen Sie die Aussicht auf die Moselschleife bei Kröv und Wolf und erblicken die Klosterruine des Wolfer Klosters.

Über 2000 Jahre Weinbau prägen den Ort Kröv bis heute. Das malerische Örtchen passieren Sie auf Ihrer Wanderung zwar nur durch die Weinberge, aber nehmen Sie sich Zeit und machen Sie einen kleinen Abstecher in den Ort hinein. Denn die schöne Moselpromenade und die vielfältige heimische Gastronomie lädt zum Verweilen ein. Es findet sich bestimmt auch ein Winzer, der Ihnen die lustige Geschichte von der Namensgebung des "Kröver Nacktarsches" erzählt.

Vorbei an der geschichtsträchtigen Festungsanlage "Mont Royal" aus dem 17. Jahrhundert gelangen Sie nach Traben-Trarbach, der Doppelstadt mit Jugendstil und Fachwerk.

 

Etappe 13 von Traben-Trarbach nach Reil

Durch den überaus profitablen Weinhandel erlang die Stadt Traben-Trarbach beachtlichen Wohlstand und Reichtum. Denn nach Bordeaux war die Stadt um 1900 der zweitgrößte Weinhandelsplatz in Europa. Das beeinflusste maßgeblich den großbürgerlichen Baustil, der oft wiederzufinden ist. Inzwischen zeichnet sich die Stadt durch viele verschiedene Baustile aus. Neben Baudenkmälern aus der Zeit des Jugendstils, finden sich hier auch barocke und klassizistische Bauten, sowie moselländische Architektur.
Eine weitere Besonderheit in Traben – Trarbach ist die großflächige Unterkellerung. Aufgrund der großen Nachfragen nach Riesling um 1900 und der Expansion Traben – Trabachs zu einer der bedeutendsten Weinhandelsstädte, wurden die Weinkeller vergrößert und dabei eine große Unterwelt geschaffen. Die Weinkeller bestehen zum Teil aus mehrstöckigen und über 100 Meter langen Gewölben, und sind auch heute noch zu bestaunen.

Ein steiler Serpentinenweg führt zur Ruine der Grevenburg und schließlich zur Starkenburg. Bergab gelangen Sie nach Enkirch, verweilen Sie hier ein wenig und lassen Sie sich von den engen Gassen und Fachwerkhäusern verzaubern.

Im Zielort Reil können Sie den Abend mit einem Glas vom berühmten Wein "Reiler vom heißen Stein" ausklingen lassen.

Etappe 14 von Reil nach Zell

Die alte Kanonenbahn, eine geschichtsträchtige Eisenbahn, begleitet die Wanderer ein Stück in die Weinberge hinein. Bereits von hier aus sehen Sie die Marienburg und den Aussichtsturm des Prinzenkopfes. 

Ein Aufstieg auf den Prinzenkopf-Turm lohnt, denn von dort aus erblickt man die Mosel gleich mehrfach. Tolle Panoramasichten auf die Burg Arras und die Marienburg sowie auf den flaschenhalsähnlichen Moselverlauf begeistern. 

Der Engpass des Berges bei der Marienburg umfasst keine 400m, während die Mosel an dieser Stelle um die Zeller Hamm rund 11 Flusskilometer benötigt. 

Die Marienburg wurde erstmals 920 urkundlich erwähnt. im 12. Jahrhundert erfolgte der Umbau zu einem Augustinerinnenkloster durch den Abt von Springiersbach. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde aus dem Kloster eine Befestigungsanlage. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte die Burg in den Besitz vom Bistum Trier. Heute ist die Burg eine Jugendbildungsstätte.  

Mit über 4 Millionen Weinstöcken und der bekannten Weinlage „Zeller Schwarze Katz“, ist Zell eine der größten Gemeinden des Weinbaus in Deutschland. Die rebenbehangenen Steilhänge mit ihren ausgezeichneten Weinen sind in der ganzen Welt bekannt und viele historische Weinkeller bieten Ihnen Platz zur Verkostung der Weine. Fragen Sie einen der Winzer auch mal nach der spannenden Geschichte der „Zeller Schwarze Katz“!

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