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Märchenhafte Gipfelblicke (Etappen 15 bis 18)

Wahrlich märchenhafte Gipfelblicke erwarten Sie auf diesen 4 Etappen des Moselsteigs. Hoch hinaus über steile Pfade und Klettersteige wandern Sie zu grandiosen Ausblicken. Sie erleben den steilsten Weinberg Europas, den "Bremmer Calmont" und können sich beim Aufstieg in die mühsame Arbeit der Winzer in diesem Weinberg hinein versetzen.

Über die berühmte Klostertreppe geht es mitten hinein ins „Dornröschendorf der Mosel“ !

Etappe 15 von Zell nach Neef

Bei einem Glas Wein haben die Winzer aus Zell Ihnen bestimmt die Geschichte erzählt, wie die Weinlage "Zeller Schwarze Katz" zu ihrem Namen kam. Bestaunen Sie nochmal den Brunnen mit der Katze, bevor Sie auf Wanderschaft gehen. Der schön gestaltete Platz mit dem berühmten Brunnen aus Eifel-Basalt liegt im Herzen der Altstadt. Hier finden zahlreiche Feste und Veranstaltungen statt.

Den Collis-Turm erreichen Sie auf schmalen und felsigen Wegen. Wer gerne klettert, kann den Turm auch über eine mit Seilen und Trittbügeln befestigte Kletterpassage erklimmen. Vom Turm aus haben Sie fantastische Fernsichten auf die Moselschleife bei Zell und auf die berühmte Weinlage "Schwarze Katz". Der Collis-Turm wurde 1906 aus rotem Backstein gemauert. Das Unternehmen "Moseltalbahn" spendete das Baumaterial für diesen Turm. Früher stand an dieser Stelle eine Schutzhütte, die jedoch bei einem Brand zerstört wurde. Der Turm mit Aussichtsplattform hat eine Höhe von ca 8 Metern.

Stetig bergab gelangen Sie nach Merl und wandern gleich danach wieder bergauf zu einer kleinen Kapelle. 

Sie passieren auf Ihrer Wanderung eine rund 300 Jahre alte Eiche, die Blitzeiche. Diese Eiche wurde bereits mehrmals vom Blitz getroffen.

Das Etappenziel Neef ist berühmt für seinen Weinbergspfirsich, den Sie in vielen Varianten probieren können, sei es als Marmelade, Likör oder Obst.

Etappe 16 von Neef nach Ediger-Eller

Die mit 11km kürzeste Etappe des Moselsteigs ist zugleich auch die anspruchsvollste. Erst gemütlich auf Flachstrecken beginnend, wird der Weg stetig steiler. Wenn Sie die Kreuzkapelle erreicht haben, ist es schon fast geschafft. Bis zum Gipfelkreuz am Calmont ist es nicht mehr weit. Lassen Sie sich beeindrucken von den fantastischen Fernblicken, die Sie von hier oben haben werden. 

Unterhalb des Aussichtspunktes finden Sie den "Calmonter Klettersteig", ein Steig mit alpinem Charakter, der vom Wanderer Trittsicherheit, Kondition, Schwindelfreiheit und festes Schuhwerk verlangt. Die mit Seilen gesicherte und mit Leiterpassagen versehene Strecke ist bei feuchter Witterung nur bedingt geeignet, an heißen Sommertagen gleicht die Wand einem Glutofen. 

Der Moselsteig an sich ist weniger anspruchsvoll und bietet Blicke auf die Klosterruine Stuben und den Vier-Seenblick.

Am Etappenziel Ediger-Eller erwartet Sie der historische Ortskern mit bedeutenden Spuren der Kelten und Römer. Zwischen prächtigen ehemaligen Adels- und Klosterhöfen, imposanten Fachwerken und der bis heute fast vollständig erhaltenen Ringmauer, werden Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Neben zwei künstlerisch bedeutenden Kirchen, dem weltberühmten Steinrelief „Christus in der Kelter“, wertvollen Gemälden und sakralen Kunstgegenständen, treffen Sie hier auch auf historische Figuren. Die kleine Gemeinde hat sehr viele Fachwerkbauten, von denen einige beeindruckend künstlerisch gestaltet sind und inzwischen unter Denkmalschutz stehen.

Etappe 17 von Ediger-Eller nach Beilstein

Der erste Teil der Etappe verläuft über breite Weinbergswege an der Weinlage "Ediger Osterlämmchen" vorbei zu den Römergräbern Nehren. Hierbei handelt es sich um zwei in den Weinbergen gelegene römische Grabkammern. Die Gewölbemalerei zählt zu der am besten erhaltenen Malerei nördlich der Alpen.

Einen Abstecher können Sie zum Kulturweg "Steinreichskäpp" einlegen. Die Themenbereiche Geologie, Historie und Mensch werden auf diesem Weg kreativ und humorvoll mit Tafeln und Skulpturen erklärt. Sie können sich auch aktiv mit den Steinen befassen, um sich z.B. als Gewichtheber zu beweisen.

Ein recht anspruchsvoller zweiter Teil der Etappe erwartet Sie in der "Briederner Schweiz" mit einer steilen Hangflanke, welche Trittsicherheit erfordert. Dafür werden Sie mit einer grandiosen Natur entschädigt.

Von der Burg Metternich aus werfen Sie einen Blick auf Beilstein, Ihr Etappenziel, das "Dornröschendorf" der Mosel.

Burg Metternich wurde im Jahr 1268 erstmals urkundlich erwähnt und im Jahr 1689 durch die französischen Truppen im Pfälzer Erbfolgekrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heute ist die Burg im Besitz der Familie Sprenger-Herzer.

Willkommen in Beilstein!

Genießen Sie die romantische Idylle des 140 Seelen Dorfes. Umrahmt von zwei Bachläufen, die aus dem Hunsrück hinaus ins schöne Moseltal fließen, finden Sie den einladenden alten Ortskern von Beilstein. Hier treffen Sie auf zahlreiche und bis heute gut erhaltene mittelalterliche Bauten. Hoch über der Stadt thront die Burgruine Metternich

Die vielen Winkel und Gassen verzaubern Sie, im Dornröschenschlaf verharrt, mit ihrem alten Charme. Nicht ohne Grund war Beilstein schon oft Filmkulisse, vor allem von einigen deutschen Heimatfilmen mit z.B. Curd Jürgens und Heinz Rühmann.

Etappe 18 von Beilstein nach Cochem

Die heutige Etappe ist recht anspruchsvoll und beginnt mit einem steilen Pfad, der sich am Hang entlang windet. Dieser Erlebnispfad "Moselkrampen" verlangt einiges an Kondition und Trittsicherheit. Versäumen Sie es nicht, zurück zu blicken auf den romantischen Ort Beilstein.

Sie erreichen den Moselort Bruttig-Fankel. 1915 begannen im Ort Bauarbeiten an einer neuen Eisenbahnstrecke. Ein Tunnel zwischen Treis und Bruttig wurde gegraben, ebenso ein Bahndamm durch Bruttig-Fankel. Der Weiterbau wurde jedoch unterbrochen durch den Versailler Vertrag, die Strecke wurde nie fertig gestellt. Davon zeugt heute die gemauerte Trasse, die durch den Ort verläuft.

Weiter geht es an einem Bachlauf entlang über hölzerne Überwege und an Buchsbäumen vorbei hoch hinaus. Planen Sie einen Abstecher zum Aussichtsplatz "Eiserner Mast" mit einem überdachten Rastplatz ein. Flussaufwärts blicken Sie auf die Moselschleife bei Ernst, flussabwärts tauchen die ersten Häuser von Cochem auf. 

Das letzte Stück der heutigen Etappe verläuft am schroffen Felsen der Brauselay. Der Moselsteig führt hier mitten durch die steilen Weinberge.

Die Reichsburg Cochem erwartet Sie am Ende der Wanderung. Majestätisch thront die in den Jahren um 1000 auf dem Burgberg mitten in der Stadt erbaute Reichsburg, die 1689 zerstört und 1874 bis 1877 wiedererrichtet wurde. Kaum eine Sehenswürdigkeit ist in dieser Umgebung so beliebt und bekannt. 

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